Text
 

Gefördert durch die EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+

Unterallgäuer Gästebegleitung

Die Bootstour


Hier an der Iller betreibt der Fischer Sepp in alter Tradition einen Fährbetrieb, der Wanderern und Radfahrern eine bequeme wie auch unterhaltsame Art der Illerüberquerung bietet. Wer ihn kennt bezeichnet ihn als Allgäuer Urgestein. Er kennt den Illerwinkel wie seine Westentasche.

15 Minuten dauert die Überfahrt und dabei kommt der Fährgast in den Genuss allerlei Informationen über den Fluss.


Sepp verrät aber auch lohnenswerte Wanderziele hier im Illerwinkel.

Dabei kommen natürlich auch lustige Geschichten nicht zu kurz, wie etwa die von den schwer mit Sünden beladenen Wallfahrern, die nach Maria Steinbach übersetzten und dann hinterher, nach Beichte und Sündenerlass federleicht, das Boot kaum noch belasteten.

Sepp betreibt die Fähre als Hobby, am Wochenende und auf Anmeldung.


Wer unter der Woche und auf gut Glück kommt, bei dem verhallt der Ruf »Fährmann hol über« meistens ungehört. Auch während der kalten Jahreszeit - so etwa von November bis April - gibt es keinen Fährbetrieb.